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In vielen Stunden, die ich mit den unterschiedlichsten
Menschen mit Musizieren verbracht habe, stellte sich heraus, dass sich
durch das Erleben von Musik, von Schwingungen und Tönen,
Türen und Tore öffnen um bisher unentdeckte Verhaltensmuster,
Begabungen und Neigungen hervorzubringen.
Diese Tatsache entwickelte sich bis heute zu einer
musikpädagogischen Arbeit mit therapeutischem Ansatz. Dabei
arbeite ich viel mit verhaltensauffälligen Kindern und
Jugendlichen, die in meiner Musikwerkstatt mit den von mir gebauten
Instrumenten umgehen lernen.
Durch die spezielle Stimmung der Instrumente ergibt sich immer ein
harmonisches Klangbild, d.h. es gibt keine „falschen“
Töne. Damit haben Anfänger, aber auch Menschen mit dem
„musikalischen Komplex“ schnell ein Erfolgserlebnis.
Die Instrumente sind ohne Noten spielbar und laden zum intuitiven Spiel ein.
Außerdem unterrichte ich auch noch Klavier und Schlagzeug. Auch
hier ist mir eher der intuitive Ansatz wichtig als das strenge Spielen
nach herkömmlichen Regeln.
Vor allem das Schlagzeug bietet vielfältige Möglichkeiten des
emotionalen Ausdrucks, was gerne von Kindern und Jugendlichen
wahrgenommen wird.
Der Erfolg meiner musikpädagogischen Arbeit zeigt sich auch darin,
dass viele Schüler und Schülerinnen nach Jahren immer noch
begeistert dabei sind.
Kinder, Jugendliche aber auch Erwachsene erleben dabei immer wieder, wie sie sich durch das Musizieren neu entdecken.
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